Schockierendes Videomaterial von New Yorker Polizisten, die demonstrienende Tibeter,
welche nur die Straße entlang laufen, mit Schlagstöcken verprügeln und verhaften, wird
außerhalb von Youtube größtenteils ignoriert. Während täglich Berichte aus China auftauchen,
in denen die Polizei Tibeter auf der Straße verprügelt, sagt ähnliches Verhalten der Polizei
in USA schon alles.
Das Material entstand bei einer friedlichen Versammlung für ein freies Tibet in New York
am 14. März. Es zeigt, wie die Demonstranten Fahnen tragend die Straße entlang zum
UN-Gebäude im Turtle Bay Viertel laufen, nur um von der Polizisten mit Schlagstöcken
belästigt zu werden. Ein Polizist, bekannt als "Delgado", wird gezeigt, wie er Leute
schubst, als die Gruppe die Straße überquert.
Ein anderer Polizist, bekannt als "Serano", wird dabei erwischt,
wie er zwei Demonstranten mit dem Tode drohte, als ein Kameramann vorbei läuft. Später
gestand er gedroht zu haben und entschuldigte sich dafür. Als die Gruppe sich dem UN-Gebäude
nähert, kommen Polizeiwagen mit kreischenden Bremsen auf dem Bürgersteig zum Stehen,
Polizisten strömen raus und fangen an die Demonstranten mit Schlagstöcken zu verprügeln,
indessen Sicherheitswachmänner der UN tatenlos zuschauen. Ein nichtuniformierter Polizist,
der die ganze Operation zu leiten scheint, befiehlt dann dem Kameramann aus dem Weg zu
gehen.
"Schaut euch diese Polizisten an, sie verprügeln Leute vor dem UN-Gebäude, unglaublich,
demonstrierend für ein freies Tibet. Polizisten schlagen mit Schlagstöcken auf die Beine
der Menschen auf dem Bürgersteig, vor dem UN-Gebäude in Amerika, unglaublich, dies ist
nicht China", sagte der amerikanische Kameramann fassungslos.
Der Polizist, der als Serano identifiziert wurde, zwingt den Kameramann weg vom Gedränge
und befiehlt ihm die Kamera auszumachen und sagt, er würde nicht mit ihm sprechen, weil er
ein Reporter sein könnte. Danach verfolgen mehrere Polizisten den Kameramann und befragen
ihn über seine Aufnahmen.